Rauchentwicklung aus Dachstuhl

BISCHOFSWIESEN – Am Dienstagnachmittag kurz nach 16 Uhr mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Roten Kreuzes nach Bischofswiesen ausrücken, wo Rauch aus einem Dachstuhl eines Wohnhauses quoll. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt.

Gegen 16 Uhr hatte eine Anwohnerin starken Rauch aus dem Dach eines benachbarten Mehrparteienhauses bemerkt und setzte daraufhin einen Notruf ab. Die Integrierte Leitstelle Traunstein alarmierte sofort die Freiwilligen Feuerwehren aus Bischofswiesen und Berchtesgaden, sowie das Berchtesgadener Rote Kreuz mit beiden Rettungswagen, Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich der 67-jährige Bewohner des Hauses noch im Gebäude und versuchte den Brand mit der Unterstützung von zwei Nachbarn selbst zu löschen. Die Feuerwehr evakuierte das Mehrparteienhaus daraufhin sofort, brachte die Menschen ins Freie und begann unter schwerem Atemschutz unverzüglich mit der Bekämpfung des Brandherds um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Der Bewohner und die Nachbarn wurden vom Roten Kreuz untersucht, waren aber glücklicherweise unverletzt. Somit konnten ein Rettungswagen und der Notarzt wieder abrücken; der zweite Rettungswagen blieb noch am Einsatz, um die Arbeiten der Atemschutzgeräteträger abzusichern.

Ersten Erkenntnissen zufolge war Isoliermaterial des Kaminofens in Brand geraten. Die Feuerwehren, die mit rund 35 Einsatzkräften vor Ort waren, entfernten die Isolierung des Daches, brachten sie ins Freie, löschten sie anschließend dort ab und belüfteten das Gebäude. Aufgrund des schnellen Eingreifens konnte ein ausgebreiteter Dachstuhlbrand verhindert werden. Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen der ermittelnden Polizeiinspektion Berchtesgaden auf rund 15.000 Euro.

Text/Fotos: BRK BGL


Einsatzart Brand
Alarmierung B 3 Person - Rauchentwicklung im Gebäude
Einsatzstart 21. Januar 2020 16:04
Fahrzeuge ELW 1
DLK
HLF 20/16
Alarmierte Einheiten FF Bischofswiesen
FF Berchtesgaden - Hauptwache
BRK Rettungsdienst
Polizei